Über mich

Hello other world!

Nachdem ich wegen ketzerischer Rede von meinem Heimatplaneten verbannt wurde, bahnte ich mir am 9.12.1963 mühsam den Weg durch den Geburtskanal der Frau meiner irdischen Wirtsfamilie.

Dort wuchs ich recht behütet als Sohn eines Lehrer-Ehepaars auf und vertrieb mir die Zeit mit der Pflege meiner Persönlichkeit, irgendwo zwischen grenzenloser Phantasie und Jähzorn.

1980 wurde ich der Schule komplett überdrüssig und nach einem Jahr Erziehervorpraktikum ging ich lieber auf Reisen und fing an, mich aktiv und passiv der Musik zuzuwenden.

Nachdem Jimi Hendrix, Iron Butterfly und Vanilla Fudge abgefrühstückt waren, begann die Zeit der Independent- und Synthie-Mucke, sowie das Entstehen der Band Dizzkiz, die von 1984 bis 1987 Kiel’s Underground unsicher machte.

Etwa von 1992 bis 1994 spielte ich Keyboard bei Mørtl, und begann mit dem Prozess der Verbreitung meines genetischen Codes auf dieser Welt. Zeitgleich entdeckte ich meine Vorliebe für Heavy Metal.

Die Geschichte mit dem Code nahm bei vier Erbgutträgern dann doch mehr Energie in Anspruch als gedacht, so daß sich mein musikalisches Werken für lange Zeit auf meine vier Wände beschränkte. Zwischenzeitlich versuchte ich, ein technologisches Zentrum aufzubauen, musste jedoch aufgrund von mangelndem Interesse der Terraner mein „Compudrome“ wieder schließen.

Während der ganzen Jahre betrieb ich immer ein Heimstudio, in dem ich meine Songs aufnahm, anfangs mit 4-Spur-Rekordern und später im neuen Jahrtausend mit Cubase auf dem Rechner. Diese finden sich alle auf der Plattform Durohr.

Die Kreativität daheim ließ jedoch immer mehr nach, und in gleichem Maße wuchs die Sehnsucht danach, wieder mit ausgesuchten Terranern laut und gemeinsam Klangwelten zu erschaffen. Meine vier Kinder sind inzwischen zu prächtigen Individuen gediehen, was eine ständige Überwachung überflüssig macht, jedoch verliefen die Kontaktversuche innerhalb der lokalen Musiker-Szene eher frustrierend. Aber hey, ich habe Randy Hansen getroffen!

Dann traf ich auf Thorsten, einen aufstrebenden Gitarristen ohne Banderfahrung, der wiederum seit Kindheitstagen ein Freund von unserem alten Dizzkiz-Drummer Jonz ist. Dieser sammelte sein Schlagzeug ein, das lange Jahre irgendwo geparkt war, und wir gründeten vor etwas über einem Jahr die Formation Jointh. Unser Proberaum befindet sich endzeit-idyllischerweise in der Festung Friedrichsort, die seinerzeit von Christian IV., einem entfernten Vorfahr meiner Wirtsfamilie errichtet wurde.

Unsere Musik ist recht psychedelisch angehaucht, und bewegt sich in diesem weiträumigen Rahmen zwischen diversen Stilrichtungen hin und her. Entgegen meiner anfänglichen Befürchtung gestaltet sich mein Gitarren- und Keyboardspiel sehr frei und ab und an scheint es mir, als würde zeitweise eine andere Entität von mir Besitz ergreifen.

Privat hatte sich mein Musikgeschmack während der letzten 20 Jahre mehr und mehr zu Death Metal und Metalcore verdichtet, jedoch genieße ich jegliche Produktion, der Seele innewohnt.

Den Rest der Zeit meines Wartens auf die Offenbarung meiner wahren Bestimmung verbringe ich größtenteils vor dem Rechner, meist spielend, ab und an kreativ. Leider fehlt mir noch die Kontinuität und das Durchhaltevermögen, mal eines meiner phantasievollen Projekte zuende zu bringen, sei es das Wiedereintauchen in die Bedienung der Editoren großer Engines wie Unreal oder Unity, oder die Umsetzung eines niedlichen Rpg-Adventures zur Band-Entstehung mittels des RPGMakers, das ich sogar auf Zellentelephone porten könnte.

Oder gar „Idiologie“, in dem der geneigte Spieler in die Persönlichkeit einer hochrangigen Person der Politik schlüpfen kann, um dann Aufgaben auf verschiedenen Arten und Weisen bewältigen zu können, gezielt mit Parallelen zu Eurer abstrusen Welt, im Hintergrund unbewußt die Variable „Gewissen“ steuernd. Vorreiterhaft wie immer ist Tronald Dump da schon länger in Planung, als er sein Amt innehat, Mangela Erkel ist eh ein Dauerbrenner, jedoch ist die einzige bisher implementierte Pauke Fretry, die mit beklemmender Musik im Hintergrund ihr Unwesen in einem Flüchtlingsheim treiben darf.

Inzwischen arbeite ich mich seit einem Monat in die Unreal Engine 4.19.2 ein, alles dazu findet ihr zukünftig auf dieser Seite.

Für weitere Informationen über Standort, Liebesleben, Gesundheitszustand und alles andere kontaktiert mich bitte per Email unter morthal@web.de oder schickt Ingo Schweitzer eine Nachricht bei Facebook. Am liebsten treffen wir uns natürlich hier im „Haus der tausend Abstürze“, dem Mittelpunkt des Ingoversums!